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FLG-RT > Schulleben > Suchtprävention > Suchtpräventionstag 2009

Am 16. Juni 2009 fand der diesjährige Suchtpräventionstag am Friedrich-List-Gymnasium statt. Den Schülerinnen und Schülern der Klasse 7 wird der Umgang mit dem Thema Sucht auf vier Veranstaltungen näher gebracht. Neben einem Vortrag der Polizeidirektion findet ein Theater- und Judoworkshop statt. Bei einer für Jungen und Mädchen separat stattfindenden Diskussion können sich die Schüler über Themen wie Essstörungen, Suchtgefährdung und Rollenbilder austauschen und informieren. Das Webteam hat die Veranstaltungen dokumentarisch sowohl in Bild- und Ton verfolgt und liefert nun einen Einblick in die Arbeit am Suchtpräventionstag.
Interviews

Dokumentation Teil 1



Dokumentation Teil 2


Download Teil 1 (MP3)
Download Teil 2 (MP3)

Theaterprojekt und Judo

Zur Galerie: hier entlang.

Bilder
BerichtDer Drogenkonsum von Jugendlichen beginnt immer früher. Das mag an mangelnder Aufklärung liegen oder an einer Tabuisierung des Themas – für die siebten Klassen des FLG trifft das seit heute jedenfalls nicht mehr zu. Der Suchtpräventionstag am 16. Juni hatte ab 8 Uhr für jede Klasse etwas zu bieten:
Im Biosaal des Spitalhofs hielt Herr Spitzner, Kriminalhauptkomissar von der Polizeidirektion Reutlingen, einen Vortrag zum Thema „Polizei, Drogen und das Gesetz“. Gleich zu Anfang stellte er eine wichtige Frage in den Raum: „Was wisst ihr über Drogen?“. Die SchülerInnen hatten schon einiges an Vorwissen. So fiel zum Beispiel in die Kategorie „legale Drogen“ laut einem Schüler neben Alkohol und Zigaretten auch Kaffe und Kakao. Letzteres war zwar nicht ganz richtig, sorgte aber für Gelächter bei den anderen SchülerInnen. Andere Aspekte waren nicht so lustig: Die technischen Probleme bei der Wiedergabe eines interaktiven Films hinderten Herr Spitzner nicht am Vortrag. Er informierte die Schüler deswegen medienlos über verschiedene Arten von Drogen, Folgen des Konsums, Kosten, und viele andere Dinge, die einen Siebtklässler interessieren. Gegen Ende gab es doch noch einen Einblick in den Film und gut informiert verließen die Schüler den Raum.
Ein weiteres Angebot war die Theaterarbeit „Patati Patata“ von Sonja und Sarah, beides Schauspielerinnen und Theaterpädagoginnen. Nachdem die Klasse auf die beiden Kolleginnen verteilt worden war, ging es los: Die SchülerInnen spielten ihre Rollen als eingeschüchterte oder wütende Menschen laut und kichernd, aber auch nachdenklich und sehr konzentriert. Am Ende, bei ruhiger Musik, sammelten sie sich wieder und packten ihr Zeug. 
Als nächstes gab es Gespräche „Nur für Mädchen“ über die Gefahren von Essstörungen und Magersucht mit Frau Lang und als Äquivalent „Nur für Jungs“ wurde die Frage mit Herrn Walker erörtert, ob zum Mannsein der Alkoholgenuss gehört.
Das vierte Angebot war ein wenig Judo zur Selbstverteidigung von Herrn Lupschina, Lehrer am FLG und Schwarzgurtträger, Larissa aus der neunten Klasse des FLG und Anne aus der zwölften Klasse des AEG, auch beide langjährige Judokas. Zu Anfang gab es einen kurzen Film mit Aufnahmen aus den Olympischen Spielen 1996 zur Einführung. Danach durften die SchülerInnen sich gegenseitig auf die Matte werfen und die Grundtechniken des Judo kennenlernen.
Der Suchtpräventionstag gab also viele spannende Einblicke in verschiedene Themen und die SchülerInnen gingen informiert nach Hause.

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