Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen

IPSA SCIENTIA POTESTAS EST

Wie steht es um die Vorhaben unseres Schülersprechers Samuel Bär?

Zu Anfang des Schuljahres und somit seiner Amtsperiode hatte Samuel Bär zahlreiche Ideen, um den Alltag von uns Schülern am FLG angenehmer zu gestalten. Nach den ersten 100 Tagen fragte die Reporter-AG nach, wie es mit der Umsetzung der Ziele steht.

Privatsphäre – jetzt auch für Jungs?

Diese Frage stellte unser Schülersprecher Samuel Bär den Lehrern auf der Gesamtlehrerkonferenz (GLK), weil er findet, dass sich jemand für etwas mehr Diskretheit auf den Jungentoiletten einsetzen sollte, denn für Einzelne sei es eher schwer, darum zu bitten. Das ist einem ja vielleicht peinlich.

Die Lehrer und der Schulleiter finden die Idee gut, sind aber nicht dafür verantwortlich, ob man zum Beispiel Trennwände zwischen den Pinkelbecken installiert. Das entscheidet das Amt für Gebäudemanagement bei der Stadt. Dieses sagt „Nein“, da wir ursprünglich bei den Jungs-Toiletten im Neubau des Hauptgebäudes sogar Trennwände hatten, die aber von Schülern beschädigt wurden, sodass sie wieder herausgerissen werden mussten.

Wir finden: Ist jetzt blöd gelaufen – später noch einmal nachfragen!

Xenia Blaschke

 

Samuel hatte noch weitere Änderungsvorschläge:

Samuel Bär

Soll das allgemeine Handyverbot fallen?

„Im Internet gibt es Taschenrechner, Wörterbücher und noch vielerlei andere nützliche Hilfsmittel, die man im Unterricht gut gebrauchen könnte“, meinte Samuel Bär gegenüber der Reporter-AG. Deshalb fand er es sinnvoll, das Handyverbot zu kippen. Zumindest, so schlug er es unserem Schulleiter Reiner Linsenbolz vor, könnte man das einmal einen Monat lang ausprobieren.

Auch dies diskutierten die Lehrer untereinander und sprachen sich dann mehrheitlich gegen diesen Versuch aus.

Das grundsätzliche Verbot heißt aber auch, dass Lehrer uns SchülerInnen erlauben können, in besonderen Fällen das Handy einzusetzen, vielleicht um in der Fremdsprache ein Wort nachzuschlagen oder sonst etwas zu recherchieren. Wenn jüngere Schüler dringend zu Hause anrufen müssen, weil es etwas Wichtiges zu klären gibt, dann erlauben uns dies die Lehrer ja auf Nachfrage auch jetzt schon.

Geeinigt haben sich Lehrer und Schüler dann doch noch auf eine kleine Lockerung:

„Die Schüler der J1 und J2 dürfen in ihren Freistunden im Oberstufenraum ihre Handys und Smartphones nutzen.“ So steht es ab jetzt in der Schulordnung.

Haben wir alle das Recht, jederzeit etwas zu trinken?

Was das Trinken angeht, so haben sich die Lehrer unsere Schulordnung noch einmal genau angesehen. Sie verbietet das Trinken während des Unterrichts nicht! Das heißt, die Lehrer können auch entscheiden, dass wir trinken dürfen. Aber wenn es einen Lehrer stört, dann darf er es uns auch verbieten.

Anastasia Kiselev und Magdalena Frank


Florian Haas  |  Stand: 11.05.2015