„Das ist mein erster Bühnenauftritt jemals!“, so ein Fünftklässler vor unserem Weihnachtskonzert. Und ob Bühnenprofi oder Anfänger – aufregend war es auch für die circa 250 anderen Mitwirkenden: für die Klassenchöre der fünften Klassen, den Gemischten Chor, das Orchester, die Band und die Gesangssolistinnen. Hier ein paar Einblicke in die Proben und Eindrücke des Konzertabends:
Die Band eröffnete mit „Last Christmas“ und „Make it to Christmas“ poppig den Abend.
Der 5er Chor bewegte sich angeleitet von Rebecca Geiger schwungvoll zu dem Quodlibet „Ding Dong Bells“ und veranstaltete eine kleine Lightshow bei dem Lied „Lichteradvent“. Beeindruckend war neben dem wunderschön reinen Klang auch die vielgestaltige Choreographie, die die 5er ganz synchron und mit großer Hingabe ausführten.
Derartig eingestimmt bezauberten Alma Bauer und Luise Braess mit dem „Ave Maria“ aus dem Weihnachtsoratorium – nein, nicht dem von Johann Sebastian Bach, sondern dem von Camille Saint-Saens, von dem ihr alle den „Karneval der Tiere“ kennt.
Dass Maria eine wichtige Figur der Weihnachtsgeschichte ist, besang auch der Gemischte Chor. Unter der Leitung von Frau Herrenbrück wurden „Oh holy night“ und „All night All Day“ überzeugend vorgetragen. Ein wirklich großer Chor, der gerade so auf die größtmögliche Bühne der Marienkirche passte und so zupackend und bewegend sang und performte, dass die Podeste schwankten.
Die Musik zu einem unserer liebsten Weihnachtsfilme „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ spielte das Orchester dann im Anschluss unter der Leitung von Rebecca Geiger. Mit seiner breiten Farbpalette und seinem differenzierten Spiel entführte das Orchester alle Anwesenden in eine märchenhafte Welt.
Schließlich war es Zeit für den Auftritt der Engel! Zunächst ganz zart im „Abendsegen“ aus Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ – die beiden Solistinnen und das Orchester schufen eine ganz wundervolle Stimmung. Dann immer kraftvoller und triumphaler im „Angel´s Carol“ von John Rutter – Gemischter Chor und Orchester ließen es ordentlich krachen und gestalteten klangschön und intonationssicher den strahlenden Höhepunkt des Abends.
Ganz erfüllt war die Marienkirche am Ende dann von Orgel-, Orchesterklang- und Oh-du-Fröhliche-Gesang. Ganz besonderer Dank geht an unseren Bufdi Samuel Huth, der nicht nur einen sehr langen Arbeitstag auf sich genommen hat, sondern das Technik-Team souverän angeleitet hat! Ein rundum gelungenes Weihnachtskonzert!