Für vier Tage verwandelte sich das Friedrich-List-Gymnasium nach monatelanger Vorbereitung in einen eigenen Staat: Listopia!
Im Parlament wurde heiß diskutiert, Gesetze und Dekrete verabschiedet, Klagen vor Gericht verhandelt und skandalöse Vorgänge im Staat an die Presse durchgesteckt.
Listopia wartete mit einer enormen Vielfalt an kulinarischen Genüssen auf-von Matcha über Crêpes und Asia-Nudeln war für jeden Geschmack etwas dabei!
Wer den Nervenkitzel suchte, konnte sich in der eigenen List-Geisterbahn von Lehrkräften und Schulleitung erschrecken lassen, oder sich in den Tattoo-Studios die Haut verschönern.
Kultur durfte natürlich auch nicht fehlen, ein Highlight war hier sicher der Kulturkeller, in dem Konzerte und Tanzsessions den Saal zum Kochen brachten.
Und wer Schönes mit nach Hause nehmen wollte, fand in den zahlreichen Schmuck, Blumen und Bastelshops alles, was das Herz begehrte.
Besonders haben wir uns über den Besuch der ehemaligen Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch gefreut, die vor dem Listopia-Parlament eine glühende Rede für Demokratie hielt.
Im Anschluss schaute sie sich interessiert das Projekt an und ließ noch einen kleinen Tipp für politisches Handeln da: „Fachleute sind wichtig, aber man muss auch die Menschen miteinbeziehen, die von den Entscheidungen betroffen sind.“
Zum Ende des Schuljahres beendet das Friedrich-List-Gymnasium nun ein tolles Projekt, das vielen jungen Menschen die Beteiligung an basis-demokratischen Prozessen ermöglichte.